JTL Service Partner Platinum · Leistungen, Lösungen und Ressourcen für Händler im DACH-Raum

Referenzen & Case Studies

JTL-Projekte aus der Praxis.

Hier sehen Sie Beispiele dafür, wie RIS Händler bei JTL-Shop, JTL-Wawi, JTL-WMS, Marktplätzen, Fulfillment, Schnittstellen und laufender Betreuung unterstützt.

Was die Beispiele zeigen: Branchen, Projektarten und typische Aufgaben aus echten JTL-Projekten: Lager und Versand, Shop-Relaunch, Marktplätze, Fulfillment, Schnittstellen, Performance und langfristige Betreuung.
Lager / Versand / E-Commerce

WMS-Einführung mit echten Lagerprozessen statt Demo-Konfiguration

Ausgangslage
Ein Händler wollte systemgeführte Lagerprozesse aufbauen. Kommissionierung, Packtisch, Wareneingang, Retouren und Fehlbestände waren noch stark personenabhängig.
Herausforderung
Die technische WMS-Einrichtung allein hätte nicht gereicht: Pickfreigaben, Klärplätze, Versandsperren, Kommentarpflichten, Inventur, Retouren und Bestandskorrekturen mussten fachlich geklärt werden.
Vorgehen
RIS strukturierte zuerst Zielprozesse, Rollen, Lagerbereiche und Fehlerfälle. Danach wurden Wawi-/WMS-Konfiguration, Testfälle und Go-live-Reihenfolge abgeleitet.
Umsetzung
Definition von Pick-/Pack-Abläufen, Klärplatzlogik, Wareneingang gegen Bestellung/Lieferschein, Versandklassen, Inventur- und Retourenprozesse sowie Tests mit realistischen Artikeln und Aufträgen.
Ergebnis
Das Projekt bekam eine belastbare Umsetzungsbasis: weniger Bauchgefühl im Lager, klarere Zuständigkeiten und eine bessere Entscheidung, welche Prozesse sofort produktiv gehen und welche erst nach Pilotphase.
Lessons Learned
WMS-Projekte scheitern selten am Scanner. Sie scheitern an unklaren Statusmodellen, schlechten Stammdaten, Sonderfällen und fehlenden Tests mit echten Lagerabläufen.
JTL-Shop / B2B / Relaunch

JTL-Shop Relaunch mit Wawi-, Template- und Datenrealität

Ausgangslage
Ein bestehender Shop sollte moderner wirken und besser mit JTL-Wawi zusammenspielen. Parallel mussten B2B-Anforderungen, Rechtstexte, Vorlagen, Produktdarstellung und mobile Nutzung sauber bleiben.
Herausforderung
Ein Relaunch durfte nicht nur Design sein. Artikel, Kategorien, Preise, Kundengruppen, Versand, Zahlungsarten, Template-Anpassungen und Wawi-Prozesse mussten zusammen funktionieren.
Vorgehen
RIS trennte Struktur, Inhalte, Template-Styling, Wawi-Anbindung und Tests. Bestehende Struktur wurde nicht unnötig umgebaut; Anpassungen liefen möglichst sauber über Child-Template und Konfiguration.
Umsetzung
Aufbau eines produktnahen Testshops, B2B-/Shop-Konfiguration, Style-Anpassungen, Favicon/Asset-Set, mobile Prüfung, Artikellisten-/Detailseiten-Qualitätssicherung und Abstimmung mit JTL-Wawi-Grunddaten.
Ergebnis
Der Shop konnte strukturiert geplant werden, ohne Wartbarkeit und spätere Weiterentwicklung durch Schnellschüsse zu gefährden.
Lessons Learned
Bei Shop-Projekten ist die beste Designentscheidung oft: nicht alles neu bauen, sondern bestehende Struktur respektieren und nur dort eingreifen, wo Conversion, Orientierung für die nächsten Schritte oder Technik wirklich profitieren.
Marktplätze / Multichannel

Marktplatzprojekt mit eazyAuction, Artikelimport und Accountwechsel

Ausgangslage
Ein Händler wollte Marktplätze wie eBay, Amazon oder Kaufland sauber an JTL anbinden bzw. bestehende Accounts, Artikel und Prozesse konsolidieren.
Herausforderung
Marktplätze erzeugen schnell Chaos: doppelte Artikelpflege, unklare Accountwechsel, fehlerhafte Bestände, Preisabweichungen, fehlende Rechnungslogik oder zu frühe Live-Schaltung.
Vorgehen
RIS prüfte erst Artikel- und Bestandslogik, Import-/Mapping-Fragen, Accountstruktur und Kanalpriorisierung. Erst danach wurden Marktplatzanbindung und Tests geplant.
Umsetzung
Unterstützung bei Wawi-/eazyAuction-Grundlage, Artikelimport, Erstabgleich, Preis-/Bestandslogik, Testbestellungen, Rechnungs-/Dokumentenprüfung und kanalweiser Aktivierung.
Ergebnis
Der Händler erhält eine kontrollierbare Multichannel-Basis statt zusätzlicher Vertriebskanäle mit zusätzlichem Fehlerpotenzial.
Lessons Learned
Marktplatzprojekte brauchen klare Regeln vor dem Go-live: welcher Bestand gilt, welche Preise gelten, welcher Account führt und wie Fehlerfälle erkannt werden.
Schnittstellen / FFN / Automatisierung

Schnittstellen- und Automatisierungsprojekt für Fulfillment-/Sonderprozesse

Ausgangslage
Ein Händler oder Fulfiller musste Prozesse außerhalb des JTL-Standards abbilden: automatische Auslieferung, FFN-Strukturen, Versanddienstleister, externe Systeme oder kundenspezifische Workflows.
Herausforderung
Standardfunktionen deckten den Zielprozess nicht vollständig ab. Kritisch waren Datenfluss, Fehlerbehandlung, Monitoring, Verantwortlichkeiten und spätere Wartbarkeit.
Vorgehen
RIS betrachtete den Prozess Ende-zu-Ende: Auslöser, Datenquelle, Zielsystem, Statusänderung, Fehlerfall und Supportfähigkeit. Daraus entstand keine Bastellösung, sondern eine betreibbare Automatisierung.
Umsetzung
Konzeption von Workflows, Schnittstellenlogik, API-/Export-/Importpfaden, Versanddienstleister-Anbindung, Testfällen, Fehlerprotokollierung und Dokumentation für Betrieb und Support.
Ergebnis
Manuelle Arbeit wurde reduziert und Spezialprozesse konnten nachvollziehbarer skaliert werden, ohne dass jeder Sonderfall im Tagesgeschäft eskaliert.
Lessons Learned
Automatisierung ist nur dann hilfreich, wenn sie auch scheitern darf: mit klaren Logs, Zuständigkeiten und Rückfallwegen.
Support / Stabilisierung / Performance

Performance- und Stabilisierung bei Shop, Wawi, POS oder Datenflüssen

Ausgangslage
Ein System läuft grundsätzlich, aber wiederkehrende Symptome stören den Betrieb: langsamer Shop, fehlende Artikel, falsche Bestände, POS-Wawi-Kommunikation, Google-Shopping-Probleme oder Login-/Checkout-Fehler.
Herausforderung
Einzelne Symptome führen oft zu Workarounds. Ohne Ursachenanalyse bleiben Datenqualität, Schnittstellen, Hosting, Plugins, Template, Connectoren und Prozesse unverbunden.
Vorgehen
RIS grenzt Probleme nach Wirkung und Ursache ein: Was blockiert Umsatz oder Versand? Was ist Datenproblem? Was ist Template/Plugin/Hosting? Was gehört in Support, was in ein Projekt?
Umsetzung
Log-/Symptomanalyse, Reproduktion, Priorisierung, technische Prüfung, Abstimmung mit beteiligten Systemen, kurzfristige Stabilisierung und Vorschlag für dauerhafte Maßnahmen.
Ergebnis
Der Händler bekommt eine belastbare Entscheidung: sofort beheben, sauber analysieren, als Projekt planen oder bewusst akzeptieren.
Lessons Learned
Stabilisierung ist kein Bauchgefühl. Sie braucht Priorisierung, technische Tiefe und die Bereitschaft, unbequeme Daten- oder Prozessursachen sichtbar zu machen.
Nächster Schritt

Welche Projektsituation ähnelt Ihrer?

Ob JTL-Wawi, Shop, WMS, Marktplätze oder Schnittstellen: Wir prüfen gemeinsam, welche Erfahrungen aus ähnlichen Projekten für Ihr Unternehmen relevant sind.

Jedes Projekt ist individuell. Die Referenzen zeigen konkrete Ausgangssituationen und Lösungswege, keine pauschalen Erfolgsversprechen.

NotfallhilfeSystemcheck