Ich bin Jochen Schloemer. Mein Blick gilt Strategie, Prozessen und Wirtschaftlichkeit.
Unternehmen begleite ich, wenn E-Commerce-, ERP- und Prozessprojekte nicht nur technisch, sondern unternehmerisch richtig eingeordnet werden müssen. Für mich beginnt das beim Geschäftsmodell: Ziele, Abläufe, Ressourcen, Budget und Umsetzbarkeit.
Als Geschäftsführer verstehe ich mich als strategischer Sparringspartner für andere Geschäftsführer
Geschäftsführer bei RIS
BWL-Studium in Regensburg
Chief-of-Staff-Erfahrung im Familienunternehmen
Mein Fokus: Prozesse, Wirtschaftlichkeit, Projektstruktur und Unternehmensentwicklung
Persönliche Einordnung
Unternehmen scheitern selten an der Idee. Häufig scheitern sie an Struktur.
Mein beruflicher Weg begann mit dem BWL-Studium in Regensburg. Danach arbeitete ich im Familienunternehmen sehr nah an der Geschäftsführung – mit Vertragswesen, Preisverhandlungen, kaufmännischen Entscheidungen und der Optimierung interner Prozesse.
Aus dieser Zeit nehme ich mit, wie stark klare Abläufe und saubere kaufmännische Entscheidungen den Erfolg eines Unternehmens beeinflussen. E-Commerce und Unternehmensberatung waren deshalb für mich keine Abkehr vom Kaufmännischen, sondern die logische Erweiterung.
Werdegang und Rolle
Von kaufmännischer Nähe zur Geschäftsführung zur ganzheitlichen Projektberatung.
01
BWL und Familienunternehmen
Im Familienunternehmen arbeitete ich nah an der Geschäftsführung und beschäftigte mich mit Verträgen, Preisen, kaufmännischen Entscheidungen und Prozessverbesserungen.
02
Gründung von RIS
Gemeinsam mit Jonas entstand RIS aus der Beobachtung, dass viele Unternehmen bei E-Commerce-, ERP- und Prozessprojekten nicht an der Idee, sondern an Analyse, Planung und Umsetzung scheitern.
03
Heutiger Fokus
Mein heutiger Schwerpunkt liegt auf Beratung, Prozessanalyse, Kundenbetreuung, Vertrieb, Angebotskonzepten, Workshops, Mitarbeiterführung und der strategischen Weiterentwicklung der RIS.
Warum Unternehmen oft an Prozessen und nicht an Software scheitern
Aus meiner Erfahrung vermuten Unternehmen häufig Softwareprobleme, obwohl die Ursachen in unklaren Zuständigkeiten, doppelter Datenerfassung, fehlenden Standards oder schlechter Kommunikation liegen.
Ein gutes System kann nur wirken, wenn vorher klar ist, wie das Unternehmen arbeiten möchte und welche Abläufe tatsächlich abgebildet werden sollen.
Wie erfolgreiche Projekte entstehen
Ein Projekt hat gute Chancen, wenn die Geschäftsführung dahintersteht und offen über Ziele, Probleme und Grenzen spricht. Aus Wünschen müssen Prioritäten werden.
Wenn ein Unternehmen bereit ist, bestehende Abläufe ehrlich zu hinterfragen und verbindlich zu entscheiden, entsteht eine tragfähige Grundlage.
Beratungsphilosophie
Für mich beginnt gute Beratung beim Unternehmen, nicht beim Produkt.
Im ersten Gespräch frage ich nicht zuerst nach der gewünschten Software, sondern nach Abläufen, Engpässen und wirtschaftlichen Zielen. Geht es um Wachstum, manuelle Arbeit, Fehler, unklare Bestände, schlechte Daten oder fehlende Transparenz?
Erst wenn diese Punkte klar sind, lässt sich seriös über eine passende Lösung sprechen. Manchmal bedeutet gute Beratung auch, kleiner zu starten oder zuerst interne Grundlagen zu schaffen.
Was Kunden erwarten dürfen
Kunden dürfen von mir Ehrlichkeit, Direktheit und lösungsorientiertes Arbeiten erwarten. Risiken spreche ich genauso an wie Chancen – auch wenn eine Einschätzung dadurch unbequemer wird.
Beratung auf Augenhöhe bedeutet für mich, unternehmerisch mitzudenken: Was ist wirtschaftlich sinnvoll, was ist realistisch, und was passt wirklich zum Unternehmen?
Themen, bei denen ich besonders helfe
Projektumfang klären
Wenn Anforderungen, Prozesse, Softwareauswahl oder Budget noch definiert werden müssen.
Unterschiedliche Meinungen strukturieren
Wenn Geschäftsführung, Fachabteilungen und Technik unterschiedliche Vorstellungen haben.
Kaufmännisch bewerten
Wenn Aufwand, Ressourcen und Nutzen realistisch eingeordnet werden sollen.
Wachstum planbar machen
Wenn gewachsene Strukturen nicht mehr mitkommen und Ordnung in Abläufe gebracht werden muss.
Jonas und ich: zwei Perspektiven, ein Projektziel.
Während Jonas stärker für Innovation, Digitalisierung, JTL-Architektur und technische Umsetzung steht, liegt mein Schwerpunkt auf der strategischen, kaufmännischen und prozessualen Perspektive.
Genau diese Kombination ist für viele Geschäftsführer hilfreich: technische Möglichkeiten werden nicht isoliert betrachtet, sondern mit Organisation, Budget, Verantwortlichkeiten und Unternehmenszielen verbunden.
Der größte Mehrwert entsteht häufig, wenn ein Projekt noch nicht vollständig festgelegt ist. Gerade dann kann ich helfen, Struktur in Diskussionen zu bringen, Prioritäten zu setzen und aus vielen Einzelmeinungen ein klares Konzept zu entwickeln.
FAQ
Fragen, die Geschäftsführer mir häufig vor größeren Projekten stellen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein erstes Gespräch?
Am besten bevor Software, Umfang oder Projektplan feststehen. Dann lassen sich Ziele, Engpässe, Ressourcen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sauber einordnen.
Was unterscheidet Jochen von einem klassischen IT-Vertriebsgespräch?
Der Start liegt für mich nicht beim Produkt, sondern beim Unternehmen: Prozesse, Organisation, Budget, Prioritäten und Umsetzbarkeit stehen vor der Lösungsauswahl.
Rät Jochen auch von Projekten ab?
Ja. Wenn Prozesse zu unklar sind, Ressourcen fehlen, Budget und Zielsetzung nicht zusammenpassen oder die gewünschte Lösung das eigentliche Problem nicht löst, spreche ich das offen an.
Was sollte ein Geschäftsführer vor einem ERP- oder E-Commerce-Projekt klären?
Besonders wichtig ist mir zu verstehen, welche Prozesse heute funktionieren, wo Fehler entstehen, welches Ziel erreicht werden soll, wer intern Verantwortung übernimmt und welche Ressourcen tatsächlich verfügbar sind.